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Senf

Seit 2018 führe ich  gemeinsam mit Gudrun Wichmann Workshops „Senf selber machen“ durch. Nachdem wir seit einigen Jahren selber für uns Senf hergestellt hatten und ich als Gesundheitspädagogin die  Wirksamkeit für die Gesundheit kenne, bieten wir in regelmäßigen Abständen diese Workshops an.
Warum Senf selber machen?
Der Senfsamen oder das Senfmehl bringen natürliche Konservierungsstoffe mit. Während die Senfsamen des industriell hergestellten Senfes entölt werden müssen, um die Saat in großem Stil machinenverarbeitbar zu machen. Durch das Entölen und die Verarbeitung mit hohem Druck unter Hitzeentwicklung gehen die wertvollen und gesundheitsfördernden Eigenschaften verloren.

Der Senf kann nicht reifen und muss wieder mit anderen Mitteln stabilisiert werden.

Senf wirkt u.a.:

  • antibakteriell
  • verdauungsfördernd
  • durchblutungsfördernd
  • pilzabtötend
  • immunisierend
  • schmerzlindernd
     

Vor über 150 Jahren wusste Sebastian Kneipp schon, dass der „Tod im Darm liegt“. Sodass man den Senf nicht nur zum Essen gibt, sondern auch eine Senfkörnerkur machen sollte, um Schlacken aus dem Darm zu lösen. Kneipp warb sehr für Senfwickel, z.B. bei rheumatischen Erkrankungen, und wusste die Wirksamkeit eines Fußbades mit Senfmehl bei beginnenden Erkältungen.

Bei unseren Workshops stellen wir Senf unterschiedlichster Geschmacksrichtungen her. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Der Senf ist mindestens 2 Jahre im Kühlschrank haltbar – meist ist er allerdings schnell weg gegessen. Nach zwei Jahren verliert er an Aussehen und Würze.

 

Senf Zubereitung

„Der Tod liegt im Darm ....“

Sebastian Kneipp

Tipps

Fussbad mit Senfmehl bei beginnender Erkältung, rheumatischen oder arthritischen Beschwerden. 2 Eßl. Senfmehl in 37 Grad warmes Wasser geben. Dann für ca. 10 Min. die Füße darin baden. Wichtig anschließend gründlich die Füße waschen. Das Senffußbad bitte nur mit heiler Haut machen, ungeeignet bei z.B. diabetischem Fuß

 

Senf